PRESSEMITTEILUNG

 

Bekämpfung der asiatischen Hornisse kann nicht allein durch ehrenamtliches Engagement gestemmt werden

Fortsetzung:

„Ist das vom Land bereitgestellte Geld dafür wirklich richtig eingesetzt?“, fragt die Landtagsabgeordnete. „Jetzt geht es doch darum, möglichst rasch die Nester zu entfernen. Dafür wird Ausrüstung benötigt und schlicht und einfach Geld, um mit einem Hubsteiger irgendwo hinzufahren und ein Nest in hoher Höhe zu entfernen. Die Landesregierung sollte Geld für die eigentliche Bekämpfung bereitstellen, statt sich mit Masterplänen, Studien, runden Tischen, Infoveranstaltungen, Vereinbarungen oder Selbstverpflichtungserklärungen zu beschäftigen.“

Zur nächsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt am 22. April 2026 wird die SPD-Fraktion daher einen schriftlichen Bericht der Landesregierung beantragen, wie sie mit der Ausbreitung der Asiatischen Hornisse endlich Schritt halten möchte. „Wir haken nach, welche Zahlen zur Ausbreitung der Asiatischen Hornisse in NRW und der weiteren Entwicklung vorliegen, welche Sofort-Maßnahmen die Landesregierung plant, um der aktuellen Ausbreitung der Asiatischen Hornisse zu begegnen und wie weit die Landesregierung nun mit dem Masterplan ist, für den Mittel im Haushalt 2026 beschlossen wurden“, so Reh.

„Auch sind andere Landkreise wie der Kreis Kleve oder Kreis Wesel inzwischen bereits selbst aktiv geworden und haben Mittel für Imkerkinnen und Imker bereitgestellt“, so Reh. „Der Landkreis Heinsberg sollte prüfen, ob auch den hier vor Ort bereits aktiven ehrenamtlichen Vereinen Mittel zur Verfügung gestellt werden könnten.“

 

Berichtsanforderung der SPD-Landtagsfraktion zum Ausschuss von Renè Schneider, MDL

Eilt: Wie will die Landesregierung mit der Ausbreitung der Asiatischen Hornisse endlich Schritt halten? Bitte um einen schriftlichen Bericht für die Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Natur- und Verbraucherschutz, Landwirtschaft, Forsten und ländliche Räume (AULNV) am 22. April 2026.

Sehr geehrte Frau Vorsitzende,

die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse in Nordrhein-Westfalen hat eine neue Dramatik erreicht. Zuletzt sorgten Berichte für Aufsehen, die mehr als 7.000 gesichtete Exemplare im Jahr 2025 vermeldeten. 2024 wurden nur etwa 1.400 Sichtungen registriert. 2022 gab es demnach neun Nachweise. Diese Zahlen belegen eine enorme Dynamik in der Ausbreitung der Asiatischen Hornisse. Die invasive Art wartet nämlich nicht auf lange Verwaltungsprozesse oder Forschungsprojekte, wie sie die Landesregierung in Aussicht gestellt hat. Für Imker und ihre Bienen wie für weitere wildlebende Arten ist Gefahr im Verzug.

Vor diesem Hintergrund bittet die SPD-Fraktion die Landesregierung um einen schriftlichen Bericht zur Sitzung des Ausschusses am 22. April 2026 zum Thema: „Eilt: Wie will die Landesregierung mit der Ausbreitung der Asiatischen Hornisse endlich Schritt halten?“

Der Bericht soll dabei unter anderem folgende Fragen beantworten:

Welche aktuellen Zahlen liegen der Landesregierung zur Ausbreitung der Asiatischen Hornisse in NRW vor?

Wie ist die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse in den vergangenen Jahren einzuordnen?

Besteht aus Sicht der Landesregierung eine exponentielle Entwicklung?

Wie stellt die Landesregierung einen fortlaufenden und aktuellen Überblick zur Ausbreitung der Asiatischen Hornisse sicher?

Wie verändert die Landesregierung ob der aktuellen Zahlen ihr Vorgehen im Umgang mit der Asiatischen Hornisse?

Wie weit ist die Landesregierung mit ihrem Masterplan, für dessen Erstellung Mittel im Haushalt 2026 beschlossen wurden?

Impressum: Andrea Reh, SPD Kreisverband Heinsberg, Martin-Luther-Straße 1b, 41836 Hückelhoven, 

E-Mail: andreareh@gmx.de 

© Copyright. Alle Rechte vorbehalten.

Bilder und Gestaltung: Anja Schmitz, www.deasfotos.de

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